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Da stand ich nun an meiner Stahltür und wusste, was ich zu tun hatte, Federkiel unterstützen oder retten. Wie gut, dass ich ihr heimlich einen kleinen, getunten “Pimp my Peilsender” in die Jackentasche gesteckt hatte. Man konnte nie genug aufmotzen.
Schon lange hatte ich auf eine Gelegenheit gewartet, meine anderen Fähigkeiten mal wieder auszutesten. Die Katakomben waren dafür geeignet, der Lustige Gasmann war es nicht, es hätte einfach zuviel kaputt gehen können.
Schnell wählte ich die Nummer der Feuerwache:”Hallo? Hier rotschopf, es brennt im Keller des Lustigen Gasmann,
bitte kommen sie schnell!!”
Verzweifelt genug hatte ich geklungen so, dass sich Feuerwehrchef Daniel sicherlich beeilen würde, umziehen und ausstatten konnte ich mich noch.
Nach ein paar Minuten empfing mich wildes Sirenengeheul vor dem Lustigen Gasmann. Daniel kam fix herabgelaufen.
“Wo ist der Brand genau? Ist noch jemand drin?”
“Nimm bitte Deine Axt, Taschenlampe und Sonstiges Kampfgerät mit. Schnell!”
Daniel schaute mich verwundert an, aber er deutete meinen Gesichtsausdruck richtig und kam nach einigen Augenblicken zurück.
Auf dem Weg zum Keller berichtete ich:”Diese unvorsichtige Federkiel ist allein in die Tunnel gegangen. Wir müssen sie finden. Vielleicht treffen wir auch auf GottDerAffen.”
Daniels Kehle entrang sich nur ein gequältes Stöhnen, es klang fast wie “Weiber!”.
Im Keller schaltete ich die eilig installierte Tunnelbeleuchtung ein, damit wenigstens ein paar Meter erhellt waren. Außerdem händigte ich Daniel noch eine portable Notöffnung für die mit sieben Schlössern gesicherte Stahltür aus. Man weiß ja nie. Mit ihr ließen sich alle Schlösser gleichzeitig öffnen.
Mit Kopflampe und der kleinen, liebgewonnenen Handfeuerwaffe im Anschlag betraten wir die dunklen Bereiche des Labyrinths, mein Ortungsgerät zeigte ein deutliches Signal von Federkiel. Daniel hatte ich gebeten mit spezieller Leuchtkreide unseren Weg in umgekehrter Richtung zu markieren, damit wir im Falle einer Flucht nicht erst nachzudenken brauchten.
Federkiel lief ständig Links, rechts, links, ich bewunderte sie dafür, dass sie sich allein hierher zurück wagte.
War das wirklich Mut oder der Stolz einer engstirnigen Journalistin? Ich konnte mich nicht recht entscheiden.
Immer wieder erfüllten nun Geräusche die Gänge. Mal war es wie ein Plätschern, dann klang es wieder wie ein ächzender Baum, der sich unter schwerer Last biegt.
Plötzlich begann sich der Punkt auf meinem Ortungsgerät zu verändern, er wurde schneller, viel schneller.
“Daniel, da stimmt was nicht, wir müssen uns beeilen!”
Nun rannten wir, so gut es ging.
[...] 17.10. Rotschopf und Daniel im Labyrinth (Rotschopf) [...]
[...] folgt … bei GottderAffen Und passend dazu Rotschopfs Rettungsaktion Dieser Artikel wurde veröffentlicht in Blogsoap und mit Blogsoap, Defihausen, Für eine Handvoll [...]
[...] Wir wandern durch das tiefe Labyrinth unter Defihausen. Ich muss dazu sagen mein Orientierungssinn ist gleich null. Aber ich bin ja nicht alleine. Nur nichts anmerken lassen. Einfach so tun als ob ich alles voll unter Kontrolle habe. Zum Glück habe ich meine neue Kreide heute mittag schob bekommen. So viel neues Zeug für die neue Wache bestellt. Das einzige was gekommen ist war die Kreide, ein paar Handschuhe und ein kleines elektronisches Gerät. Das habe ich nicht bestellt, das stand nicht auf dem Lieferschein, aber es war im Paket. Wieso? Keine Ahnung. Aber ich habe es mal eingesteckt. Wer weiss zu was das noch gut sein wird. Es hat sieben Knöpfe (vier Buchstaben, plus, minus, Enter) und ein kleines Display. Doch egal was ich drücke, da erscheint und passiert nichts… [...]
Und hier meine Fortsetzung:
http://retterweblog.de/index.php?/archives/99-Fuer-eine-handvoll-Pillen-Das-Labyrinth-unter-Defihausen.html
[...] stieß er dabei einige Chemikalien um, welche die Katakomben etwas in Schutt und Asche legten. Rotschopf und Daniel waren zeitgleich auf der Suche nach Federkiel, sie konnte sich wie GottderAffen vor den [...]