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Überall aus den Nischen schallt fröhliches Gelächter. Kerzen verbreiten eine gemütliche Stimmung und aus den Lautsprechern, dezent in den Wänden versteckt, erschallt leise Jazzmusik. Es duftet nach frisch gebratenem Fleisch und durch ein geöffnetes Fenster weht trotz der Jahreszeit ein laues Lüftchen in den Lustigen Gasmann.
Ich stehe hinter der Theke und trommle vergnügt mit den Fingern. Ein fantastischer Abend, um die Kasse klimpern zu lassen.
Die Tür schwingt auf, ein eiskalter Schauer läuft mir über den Rücken. Es scheint, als wären rings um mich die Geräusche verstummt. Totenstille. Eigentlich möchte sich mein Körper gar nicht zur Tür umdrehen, aber mein Geist befiehlt es ihm. Schon im Umdrehen verfluche ich, dass ich bei Basadai nicht meine Kampfsportfertigkeiten aufgefrischt habe.
Ich fühle mich, als wäre ich auf der Scheibenwelt und Tot stünde vor mir.
Ein Etwas, bestimmt mehr als zwei Meter groß steht vor mir, verhüllt in einen dunklen Mantel, ein Hut verdeckt den Kopf und ein langer Schal den Rest des Gesichts.
Mit Grabesstimme spricht er zu mir:”Eine diskrete Nische bitte! Sofort!”.
“Sehr wohl. Bitte folgen sie mir.”
So selbstsicher es irgend geht führe ich ihn zur letzten freien Nische. Er nickt und zieht mir den Vorhang vor der Nase zu:”Wenn ich sie brauche rufe ich!”.
Es war mir unmissverständlich klar, was er meinte.
Aus sämtlichen anderen Nischen schien es zeitgleich zu ertönen “Zahlen bitte, aber schnell!”.
Meine Gäste verließen fluchtartig den Lustigen Gasmann. Als eine zweite schwarze Gestalt erschien warfen mir einige das Geld zu Füßen. Dann kamen zwei weitere Dunkle gemeinsam woraufhin selbst die hartgesottensten Gäste flohen, natürlich ohne zu bezahlen. Elende Feiglinge! Nun war ich also allein mit den Gevattern Tot…
[...] 14.10. Die Schattenmänner gehen um (Rotschopf) [...]
[...] Alarm. Doch zeitgleich tauchten zahlreiche seltsame Gestalten im lustigen Gasmann auf, berichtete Rotschopf, die Wirtin. Sehr dubios. Vermutlich handelte es sich hier um Kaffeehändler. Der Verdacht [...]